Bitte Warten!
Die Seite wird geladen!

Aktuelles (Archiv): Keine Neuigkeiten!
Wöchentliches Training
 

Das Hallentraining im Winter

Seit dem letzten Herbst hat sich viel getan in der Riege! Schon im Winter, fernab von der Rudersaison, von warmem Wetter und eisfreien Gewässern versammelten sich die Ruderbegeisterten des Katharineums jeden Mittwoch und Freitag vor unserer Turnhalle, um sich auch in den kalten Monaten sportlich zu betätigen. Egal ob entspannte Ballspiele, anstrengendes Krafttraining oder harte Konditionsübungen, die zwei Stunden von 16:00 bis 18:00 Uhr bestimmten – gute Laune war garantiert! Nie mussten wir wegen zu wenigen Teilnehmern ein Hallentraining ausfallen lassen, im Gegenteil, in der Mensa trafen schon eine Stunde vorher die meisten Leute ein, die sich auf den Sport freuten. Bei so vielen Teilnehmern, so entspannter Atmosphäre und so tollem Programm kann man wahrlich von einem Erfolg sprechen. Und in jeder Woche, in der man abends nach dem Training aus der Turnhalle ging, war der Himmel ein wenig heller, die Sterne ein wenig blasser und die Luft ein wärmer – und wir wussten: Bald steht das Anrudern vor der Tür….

Die Ausbildung und das Rudertraining während der Saison

…denn der Riegianer weiß auch, dass erst zur Ruderzeit die schönste Zeit des Jahres beginnt. Und so begann unsere Saison im März mit einer wunderbaren Fahrt nach Alt-Lübeck, die wirklich Freude auf diesen Sommer machte. Tatsächlich hat das Training alle Erwartungen übertroffen. Die Riege war es gewohnt gewesen, maximal 10 – 20 aktive Ruderer jeden Mittwoch am LRK-Bootshaus zu sehen, doch schon während der Winterpause stieg die Zahl der Aktiven drastisch an. So ruderten diesen Sommer zu Trainingszeiten 20 – 40 Leute in KRR-Booten auf Trave und Kanal. Und jeden Mittwoch kamen neue Ruderbegeisterte zu uns: Diesen Sommer haben wahrscheinlich so viele Katharineer das Rudern erlernt wie schon lange nicht mehr. Dass fast jeden Mittwoch neue Leute ausgebildet wurden, wurde normal. Freitags war das Rudern entspannter, der große Ruderansturm war mittwochs. Und an den anderen Wochentagen wurde noch ganz nebenbei für Regatten trainiert! Das JtfO- Training im Frühling war erfolgreich wie selten. Doch zurück zu der Ausbildung: schnell wurde es professionell. Ich selbst durfte vielen neuen Ruderbegeisterten den Rudersport nahebringen – und nichts beschert schönere Gefühle, als in einem über das Wasser gleitenden 4er-mit. -Boot das Lächeln eines Sextaners zu sehen, der nach einer abgeschlossenen Ausbildung im Sonnenlicht mit einem sanften Schlag um die Altstadt rudert. Mochte die Bootseinteilung stressig und das Tragen von Skulls und Boot anstrengend gewesen sein, das Rudern und die Atmosphäre im Boot wogen es wieder auf. Ca. 60 Aktiven wurde in solch einer Weise das Rudern von der KRR ermöglicht. Dennoch ergaben sich auch einige Probleme. Für eine entspannte Stimmung am Bootshaus war oft wenig Zeit und nicht selten wurden immer dieselben Leute in den letzten Minuten für das Putzen des Bootsmaterials alleine gelassen. Aufgrund der Menge an Menschen ergaben sich auch einige Streitereien, das Bootsmaterial musste öfter als sonst repariert und neu Instand gesetzt werden. An dieser Stelle kann auch nur nochmal dazu aufgerufen werden: Lasst uns die Riege mit Egoismus verschonen! Lasst uns einander helfen! Lasst uns miteinander tolle Stunden verbringen, friedlich, in gechillter Stimmung und mit viel kollektivem Spaß! Denn Spaß und Freude steht für die KRR an erster Stelle - egal ob auf Kanal, Trave oder Wakenitz, am Bootshaus, in der Schule oder in der Gemeinschaft. Spätestens wenn wir wieder in den Booten sitzen, es „in die Auslage“ heißt und wir uns mit starkem Schwung vom Steg abstoßen, werden wir diese Freude wieder spüren - Ich persönlich freue mich schon.

generiert in 49 ms